| Gmünder Flieger in Serres |
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Die Wettervorhersage war nicht optimal und wir lagen die ganze Woche vor einer Kaltfront die sich nur sehr zögerlich bewegte und uns immer wieder streifte. Dennoch hatten wir an drei Tagen Glück und konnten in einer mäßigen Südwestströmung ganz gute Flüge machen. Der Dienstag zeigte sich als hervorragender Thermiktag und es gelang uns aus dem Hang von Aspres (Apotre) in die Thermik einzusteigen. Den üblichen Weg über die Grete des Selles und Malup Richtung Colombis und danach zum Guillaume zeigte uns Klaus Ohlmann an. Die weitere Route Richtung Briancon und zum Glaicier Blanc war ebenfalls klassisch. 3500m Basis erlaubten dann einen Rückflug über die Ecrins hinweg nach Süden bis zum Lac de St. Croix und zurück nach Serres
Den Versuch im Lee vom Bic de Bure eine weitere Welle zu finden bereuten wir sehr schnell und fanden uns in konstantem 5m Saufen wieder. Reumütig mussten wir dann in 1500m wieder auf der Südseite am Hang achtern und konnten anschließend die zuverlässige Ceuse-Welle wieder nutzen.
Ein herrliches Wolkenmeer unter uns mit Lentistrukturen über der Cumulusbewökung war ein überwältigender Anblick. Leider fanden wir die Welle später nicht mehr und übten noch Hangfliegen und Welleneinstiege an der Crete de Selles und der Chabre. Die außerordentlich schöne Landschaft und das Licht der Haute Provence ergaben wieder einmal unvergessliche Eindrücke.
Ingo Treuter
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