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Rang 15 in der Segelflug-Bundesliga |
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Am Sonntag den 28. August wurde es für die Segelflieger der Fliegergruppe Schwäbisch Gmünd auf dem Hornberg noch einmal richtig spannend. Nachdem der Wettereinbruch am Samstag davor jegliches Fliegen verhindert hatte, galt es, die gute Wetterlage für letzte Bundesligarunde zu nutzen. Einige der erfahrensten Streckenflieger des Vereins starteten dann auch bereits kurz nachdem die ersten Cumuli den Thermikbeginn anzeigten..
Ein langer Atem ist gefragt, wenn man als Segelflugverein in der OLC-Streckenflug-Bundesliga erfolgreich mitfliegen will. Denn dieser dezentrale Wettbewerb wird von April bis zum letzten Augustwochenende ausgetragen. Während dieser Zeit gilt es, an möglichst jedem Wochenende drei schnelle Wertungsflüge von mindestens 2,5 Stunden Dauer zu absolvieren.
Für die Gmünder war der diesjährige Pfingstsonntag bereits der absolute Saisonhöhepunkt. Während der gesamte Verein beim alljährlichen Hallenfest damit beschäftigt war, Gäste von nah und fern zu bewirten, entwickelte sich eine perfekte Streckenflugwetterlage. Drei Gmünder Top-Piloten machten sich kurzentschlossen und mit dem Segen des Vereins auf den Weg, dieses Wetter in Punkte zu verwandeln. Und dies gelang mit Bravour: der Lohn war der erste Bundesliga-Rundensieg in der Vereinsgeschichte!
Auch am vergangenen Sonntag war nun noch einmal richtig gute Thermik angesagt. Die Piloten nahmen daher gleich größere Dreiecksflüge in Angriff. Auch wenn einer von ihnen am Ende wegen der auf dem Heimflug schwächer werdenden Thermik ca. 70 km nördlich des Hornbergs außenlanden mußte, war er in der ersten Hälfte seines Fluges doch schnell genug für eine hohe Punktzahl. Mit dem 12. Platz in der letzten Runde konnten sich die Gmünder noch um einen Rang auf Platz 15 vorkämpfen und liegen 2011 somit im Mittelfeld der 30 besten Segelflugvereine Deutschlands.
Text und Foto: Martin Balzer
Foto: Warten auf Thermik - von vorn nach hinten: Joachim Koch, Tobias Ladenburger, Freddy Hein
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