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Nun, da der Frühling sowohl kalendarisch als auch vom Wetter her eingezogen ist, konnten wir am vergangenen Sonntag das neue „Schuljahr“ in der Segelflugausbildung einläuten.
Ein besonderes Highlight ist in diesem Jahr unsere „fliegende Schulbank“ - unser ASK-21 Schuldoppelsitzer. Im Februar wurde dieser neben der jährlichen Wartung zusätzlich mit einem komplett neuen Lackfinish versehen. 10 Flugschüler waren dazu unter der Leitung von Matthias „Matze“ Hörber ein verlängertes Wochenende lang von Freitag bis Montag unermüdlich tätig, wobei insgesamt 270 Mann-Stunden zusammenkamen. Dank dieser Behandlung sieht der inzwischen 28 Jahre alte Flieger nach sage und schreibe 15300 Starts und ca. 3500 Flugstunden nun wieder aus wie frisch aus dem Werk. Und da ein Großteil unserer Piloten in diesem Flugzeug das Fliegen gelernt haben, erhielt es nun auch einen passenden Namen: „Mutterschiff“. Besser kann man unsere enge Verbindung zu diesem robusten und gutmütigen Fluggerät kaum ausdrücken.
 Über geringe Schülerzahlen können wir uns nicht beklagen: Derzeit befinden sich 20 Flugschülerinnen und Flugschüler in der Ausbildung zum Segelflugzeugführer. Darunter sind sowohl Anfänger, die auf der ASK-21 gerade das fliegerische Grundhandwerk und vor allem das Starten und Landen erlernen, als auch solche, die den begehrten Pilotenschein bereits in greifbarer Nähe haben. Für letztere stehen z.B. die navigatorische Einweisung in das Überlandfliegen und das Absolvieren eines 50 km Solo-Überlandfluges auf dem Programm. Auch im vergangenen Ausbildungsjahr gab es eine Menge erreichter Ausbildungsziele: Drei Flugschüler absolvierten ihre ersten Alleinflüge. Zwei legten erfolgreich ihre theoretische Prüfung zum Segelflugzeugführer beim Regierungspräsidium Stuttgart ab und drei haben das Ausbildungsziel erreicht und die Lizenz für Segelflugzeugführer erworben.
 Übrigens: Das Fliegen lernen ist in unserem Verein jederzeit möglich. Das Mindestalter beträgt 14 Jahre, nach oben gibt es keine Altersgrenze, solange der Arzt die Flugtauglichkeit feststellt. Also am besten einfach mal Sonntags auf den Hornberg kommen, einen Schnupperflug machen und unverbindlich am Flugbetrieb mitwirken - so gewinnt man am ehesten einen Eindruck von der Vielfalt dieses schönen Sports.
Text: Martin Balzer, Wolfgang Umann
Fotos: Martin Balzer
Foto 1: Wolfgang Umann in unserem "Mutterschiff"
Foto 2: ASK-21 startklar, dahinter landend ASK-13 der Fliegergruppe Waldstetten
Foto 3: Start von Süden nach Norden
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